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SPD-Delegation informierte sich über Kraftwerknachnutzung in Petershagen

Die Tatsache, dass das Kraftwerk Heyden in Lahde Ende September 2022 endgültig vom Netz geht, veranlasste eine SPD-Delegation mit der Kraftwerksleitung eine Videokonferenz durchzuführen.

Der Bundestagsabgeordnete Achim Post, die Landtagsmitglieder Christina Weng und Ernst-Wilhelm Rahe, der neue Landtagskandidat Andreas Schröder, Fraktionsvorsitzender Friedrich Lange und weitere Fraktionsmitglieder ließen sich von leitenden Angestellten des Kraftwerkbetreibers Uniper über die aktuellen Planungen informieren.

Cord Bretthauer erläuterte mit einer sehr anschaulichen Präsentation den Masterplan, der in Zusammenarbeit mit dem Institut Arcadis erarbeitet wurde. Unterstützung bekam er von Betriebsratsvorsitzenden Jörn Wittkugel und Pressereferent Heiko Deterding.

Das Energieunternehmen Uniper plant zunächst ab Oktober 2022 die Anlage zum rotierenden Phasenschieber umzurüsten. Der Verbrennung von Steinkohle ist dann beendet.

Primär möchte das Unternehmen das Kraftwerksgelände in einen Industriepark mit zukunftsweisenden und umweltfreundlichen Technologien umbauen. Schwerpunkte sollen die Produktion von nachhaltigem Kraftstoff(z.B. grüner Wasserstoff) und die Herstellung eines Zementersatzstoffes durch Kalzinierung von natürlichem Ton sein.

Eine intensive Zusammenarbeit mit der Petershäger Verwaltung und den politischen Vertretern*innen ist für die Umsetzung der Pläne nötig.

Die SPD-Delegation zeigte sich beeindruckt von den klimaneutralen Planungen, die auch die trimodale Anbindung(Bahn, Schiff, Straße) berücksichtigt.

Es wurde aber darauf hingewiesen, dass die Projekte bezüglich möglicher schädlicher Emissionen eingehend überprüft werden müssen.

Bedenken und Meinungen der Bürger und Bürgerinnen sind in dem Planungsprozess zu berücksichtigen.

Die Weiterbeschäftigung der derzeitigen Angestellten und die Schaffung neuer Arbeitsplätze sind den Sozialdemokraten ebenfalls sehr wichtig.

(Text: SPD Petershagen)